
Südtirol / Dolomiten 11.09. bis 19.09.2026
Freitag, 11. September
Am Donnerstagnachmittag haben wir noch die letzten Einkäufe erledigt. Bis spät in die Nacht gepackt und vorbereitet. Am Freitagmorgen wollen wir rechtzeitig los. Gemüse aus dem Garten holen, Kühlschrank leeren und das Nes noch einpacken, dann geht es um 8 Uhr los. Das Wetter ist bedeckt bei 10 °C. Wir fahren zur Tankstelle (CHF 108.–). In Kölliken gibt es eine Kaffeepause. Am Walensee sind wir um die Mittagszeit und essen dort etwas, dann geht es weiter über den Julier nach St. Moritz.
Auf dem Camping St. Moritz treffen wir gegen 15 Uhr ein. Der Himmel begrüsst uns mit Schönwetterwolken. Das Check-in ist in wenigen Sekunden erledigt. Wir richten uns auf dem Platz B45+ ein und geniessen noch etwas die Sonne. Der Velo- und Wanderweg führt direkt durch den Campingplatz und im Winter ist es die «Engadiner Langlaufstrecke», weshalb keine Sträucher oder Büsche wachsen. Um 17:39 Uhr ist die Sonne hinter den Bäumen verschwunden und es ist kalt. Wir sind zu spät mit dem Nachtessen (Bratkartoffeln mit Lauch-Zucchetti-Gemüse und Skyr) und müssen uns warm anziehen, um draussen essen zu können.
Samstag, 12. September
In der Nacht war es kalt, es hat noch Raureif auf den Wiesen. Heute wollen wir um den St. Moritzer See laufen. Vom Campingplatz führt ein direkter Weg um den See. Am Abend sind wir rechtzeitig mit dem Znacht parat, so dass wir noch in der Sonne essen können (Reis mit Champignons und Kichererbsen an Cashewsauce). Nach dem Abwasch räumen wir Tisch und Stühle rein, damit sie in der Nacht nicht feucht werden.
Sonntag, 13. September
Um 8:45 Uhr bei 6 °C und leicht bewölktem Himmel starten wir unsere Reise. Das Navi meldet, dass ein Streckenabschnitt gesperrt ist. Wir wollen aber über den Bernina und ignorieren den Umweg über den Maloja. Nach 10 Minuten bemerken wir die Tafel, dass der Bernina geschlossen ist. Recherchen ergeben, dass heute Vormittag das Grand Classic Bergrennen stattfindet. Also drehen wir um und nehmen die Strasse nach Maloja. Allerdings kommen wir auch hier nicht weit. Schon vor der Abfahrt hören wir Polizeisirenen. Wir fahren auf eine stehende Kolonne auf und sehen weiter vorne Polizei und Krankenwagen. Wir warten fast eine Stunde, bis die Verletzten abtransportiert sind und die Polizei die Weiterfahrt erlaubt.
Am Sonntagvormittag ist es auf der Hauptstrasse in Maloja zu einer Frontalkollision zweier Personenwagen gekommen. Die beiden lenkenden Personen wurden dabei verletzt.
Ein 63-jähriger Italiener war am Sonntag gegen 08.30 Uhr auf der Malojastrasse H3 von Maloja in Richtung Sils i.E. unterwegs. Gleichzeitig fuhr ihm eine 29-jährige Schweizerin entgegen. Bei der Örtlichkeit Splüga kollidierten die beiden Autos auf der Fahrbahnhälfte der Schweizerin frontal miteinander. Zwei Teams der Rettung Oberengadin versorgten die beiden Verletzten medizinisch und transportierten sie ins Spital nach Samedan. Nach anfänglicher Sperrung der Strasse leitete die Kantonspolizei Graubünden den Verkehr bis 11.30 Uhr wechselseitig an der Unfallstelle vorbei. Sie ermittelt die genaue Unfallursache.
Durch die vielen Autos ist die Passstrasse nicht gut befahrbar, weil immer wieder langsame Fahrer unterwegs sind. Um 10:15 Uhr passieren wir die Grenze in Castasegna. Eine Stunde später machen wir eine kurze Pause und betanken unseren Camper (48,27 l à € 2,119 = € 102,29). Die Strecke ist nicht besonders sehenswert. Wir müssen noch Wasser einkaufen, da wir zu wenig von zu Hause mitgenommen haben (€ 3.–). Dann fahren wir Richtung Passo del Tonale auf 1’884 m. Nach langer Autofahrt gelangen wir schliesslich in die Region des Kalterer Sees und der Weinstrasse. Hier konnten wir keinen Campingplatz für einen Kurzaufenthalt buchen. Beim ersten Platz herrscht Grossandrang, er ist voll belegt. Der zweite Platz ist nicht besser. Wir fahren ein Stück weiter zu einem anderen See. Auch hier ist kein Platz mehr frei. Die nächste Alternative hat gemäss Website heute keine Stellplätze mehr frei. Beim nächsten Platz ist das Telefon besetzt. Es bleibt noch ein Platz, den wir um 17 Uhr online buchen. Allerdings sind es rund 70 km bis dahin. Um 18:30 Uhr bei 18 °C kommen wir im Camping Miravalle Val di Fassa (6 A), Stellplatz 43 an. Da wir so spät angekommen sind, wollten wir im Camping Restaurant essen. Dieses hat allerdings gestern die Türen geschlossen. Also gibt es nur ein zusammengewürfeltes Znacht aus Resten.








































